Tuesday, 15 October 2019

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Die gestzliche Regelung der Pelztierhaltung in der EU        

Die Pelztierhaltung ist sowohl auf nationaler als auf EU-Ebene gut geregelt.
Die EU-Richtlinie 98/58 zum Wohlergehen landwirtschaftlicher Nutztiere schließt Pelztiere mit ein. Richtlinie 93/119 befaßt sich mit dem Wohlergehen landwirtschaftlicher Nutztiere bei Tötung bzw. Schlachtung und spezifiziert Methoden, die für einzelne Spezies zugelassen sind. Der EU-Vertrag schützt den freien Handel mit lebenden Tieren und Fellen. Darüber hinaus findet die Pelztierhaltung auch durch Verordnung 827/68 - gemeinsame Marktorganisation - Berücksichtigung.

Der Europarat nahm 1990 eine Empfehlungt zur Hasltung von Pelztieren an, die er 1999 revidierte. Der Text wurde von den EU-Mitgliedsstaaten, Tierärzten, Bauernverbänden und Organisationen, die sich um das Wohlergehen der Tiere kümmern, entwickelt. Die Empfehlung dient als Grundlage nationaler Gesetzgebungsverfahren und beinhaltet Bestimmungen zu Behausung, Auslaufen, Gebäuden und Ausrüstungsgegenständen, zu Haltung, Betreuung und Inspektion von Pelztieren, zu Management, Forschung und Tötungsmethoden. Sie wurde entworfen, um die Gesundheit und das Wohlergehen der gezüchteten Pelztiere (Nerz, Iltis/Frettchen, Rotfuchs, Eis- oder Polarfuchs, Sumpfbiber / Nutria, Chinchilla und Finnraccoon) zu gewährlseiten.

Die EU-Umweltgesetzgebung, die landwirtschaftliche Aktivitäten regelt, schließt auch die Pelztierhaltung ein. In den wichtigsten Pelzproduktionsländern werden die Farmen regelmäßig von nationalen Behörden kontrolliert. Solche Untersuchungen berücksichtigen nicht nur das Wohlergehen der Tiere, sondern auch den Schutz der Umwelt.


Verbraucher unterstützen den Pelz  

             
In den letzten fünf Jahren hat der Pelz seine Rolle in der Modewelt wieder zurückerobert. Über 200 führende internationale Modedesigner verwenden Pelz in ihren Kollektionen.
Pelz ist nicht auf exklusive oder teure Bekleidung oder ganzfellige Bekleidungstücke beschränkt, sondern wird vielmehr auch für Besätze und Accessoires verwendet. Diese Beliebtheit des Pelzes bei Designern und Verbrauchern wurde stark durch die Produktentwicklung begünstigt, dh.h. durch die Produktion leichterer, geeschornener und gestrickter Pelze. In den letzten Jahren hat es darüber hinaus eine starke Zunahme von sogenanntem "Materialmix" gegeben (d.h. Pelz wird mit zahlreichen Materialien kombiniert, wie z.B. Mäntel mit Pelzinnenfutter, mit Pelz besetzte Wolljacken und textile Hüllen mit Pelzbesatz)

     
"Im Prinzip ist es irrelevant, aus welchem Grunde man Tiere hält, solange man sich um deren Wohlergehen kümmert."

Unabhängige Umfragen und Studien zeigen die Zustimmung der Verbraucher gegenüber dem Produkt Pelz und der Pelztierhaltung. In den Niederlanden machte ein vor kurzem durchgeführte Meinungsumfrage klar, daß 71 % der Bevölkerung sich mit der folgenden Aussage einverstanden erklären:" Im Prinzip spielt der Grund der Tierhaltung keine Rolle solange die Tiere so gehalten werden, daß ihr Wohlergehen gewährleistet ist".
Die jüngste Umfrage zeigt, daß 67 % der holländischen Bevölkerung der Meinung sind, das sich die Menschen frei für das Tragen von Pelz entscheiden können sollten.

Kontakt

Firma Bloder Pelze Leder Livestyle

Herzog Friedrich Str. 3, A-6020 Innsbruck

e-Mail: info@bloderpelze.at

Telefon: +43 512 584893 Fax: +43 512 58489316

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