Die sozio-ökonomischen Auswirkungen
der europäschen Pelztierhaltung
Pelze werden sowohl von gezüchteten Pelztieren als auch von Tieren der freien Wildbahn gewonnen. 85 % der Weltproduktion entfallen auf Tiere aus der Pelztierzucht.
Die Pelztiere, die aus der freuen Wildbahn in den Pelzhandel gelangen, werden der Natur hauptsächlich aus Gründen der Schädlingskontrolle sowie als Maßnahmen zur Regelung des Fortbestandes ihrer Art entnommen.
Die Pelztierhaltung begann am Ende des 19. Jahrhunderts in Amerika und dehnte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts über Europa aus. Sie ist ein bedeutender Bestandteil der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Die Tiere haben sich an die Farmumgebung angepaßt und es wurden Haltesysteme entwickelt, die einen hohen Standard hinsichtlich des Wohlergehens der Tiere gewährleistet.
Die am häufigsten gezüchteten Tiere sind Nerz, Fuchs, Iltis, Finnraccoon, Chinchilla und Nutria. Größte Bedeutung kommen Nerz und Fuchs zu. Mit Ausnahme von Portugal und Luxemburg werden heute in allen EU-Mitgliedsstaaten Pelztierfarmen betrieben.
Früher Umgang mit
jungen Nerzen